Präventive Maßnahmen zur Vermeidung einer erektilen Dysfunktion

Die frühzeitige Behandlung von ED verhilft schneller zu einem glücklichen Sexleben

Seit mehreren Jahren steht es fest: Fast jeder 5. Mann in Deutschland ist früher oder später von einer erektilen Dysfunktion betroffen! Eine erschütternde Zahl für Männer, da es hierbei nicht einmal eine Alterseinschränkung gibt. Bereits ab einem Alter von 30 Jahren kann es zu einer anhaltenden Erektionsstörung kommen. Den Arzneimittel, wie z.B. Cialis, ist es zu verdanken, dass die Erektionsfähigkeit keine Frage des Alters mehr darstellt. Was kann präventiv jedoch getan werden, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken?

Sport als idealer Schutz vor Erektionsstörungen

Einer der Gründe für eine Erektionsstörung steckt in der zu geringen Sauerstoffversorgung des Penis. Die Blutgefäße können dadurch verengt sein und das Anschwellen des Penis wird beeinträchtigt. Damit es nicht so weit kommt, hilft es regelmäßig Sport zu machen. Dabei muss man(n) nicht gleich zum Extremsportler werden. Vielmehr geht es darum dem Körper mehr Bewegung zu ermöglichen, als es im bisherigen Alltag der Fall ist.

Beckenbodenmuskulatur dauerhaft stärken

Der Einsatz der Beckenbodenmuskulatur ist für eine gesunde Erektion unerlässlich. Durch die intakte Muskulatur wird der zu schnelle Rückfluss des sich im Penis angesammelten Blutes verhindert. Für die langfristige Stärkung der Beckenbodenmuskeln des Mannes lassen sich diverse Trainingsprogramme finden. Schon vor Jahren setzte Jürgen Klinsmann, ehemaliger Bundestrainer der Nationalmannschaft, spezielle Trainingsmethoden der Beckenbodenmuskulatur ein.

Erste Hilfe bei Erektionsstörungen

Wer bereits an einer erektilen Dysfunktion leidet, sollte dennoch mit dem Sport beginnen. Als erste Hilfe bieten sich potenzsteigernde Mittel. Welches konkret die gewünschte Wirkung erzielen kann, soll mit behandeltem Arzt besprochen werden.

Sport steigert die (sexuelle) Leistungsfähigkeit und fördert die Lust auf Sex

Durch die Zunahme der körperlichen Bewegung kommen die Körperzellen und der Blutkreislauf wieder in gesundheitsfördernde Ebenen. Der Blutkreislauf wird stabilisiert, Schadstoffe im Körper werden schneller und besser abtransportiert. Die Sauerstoffzufuhr nimmt zu und bereits nach 3 bis 4 Monaten verbessern sich die Körperfunktionen. Diese Effekte wirken direkt auf die Agilität des Penis. Im besten Fall wird das Körperfett reduziert und damit die Gefahr an Diabetes zu erkranken verringert. Ein weiterer positiver Nebeneffekt von Sport ist übrigens, dass der Testosteronspiegel wieder steigen kann.
Junge Männer von Erektionsproblemen betroffen

Bei zu viel Stress kann bei Frauen die Periode temporär ausbleiben. Bei jungen Männern zeigt sich Stress oder ein nicht gesunder Lebensstil durch eine verminderte oder nicht vorhandene Erektionsfähigkeit. Müdigkeit durch zu viele Partynächte und zu wenig Ruhephasen am Tag können eine übergangsweise Erektionsstörung begründen. Vor allem für junge Männer stellt es noch immer eine große Schwierigkeit dar, frühzeitig zum Arzt zu gehen.

Ernährung umstellen hilft bevor es zu einer erektilen Dysfunktion kommt

US-Studien zu Folge hilft es Kaffee zu trinken. Weiterhin zeigt die Ernährungswissenschaft auf, dass eine vitaminreiche Ernährung mit wenig Cholesterin zu einer Verbesserung der Erektionsfähigkeit führen kann. Eine Erektionsstörung kann damit auch als Indikator verstanden werden, durch den der Körper mitteilt, dass generell etwas nicht mit der eigenen Ernährung und Bewegung im Alltag stimmen.

Quellen:

Männergesundheit (2018): Potenztraining bei Erektionsstörungen. Online verfügbar unter:

https://www.maennergesundheit.info/erektionsstoerungen/paevention/potenztraining.html, zuletzt geprüft am 26.04.2018.

 

Preuk, M. (2014): Trauma Impotenz – jeder fünfte Mann ist betroffen. Online verfügbar unter:

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/potenz/maennersorgen/trauma-impotenz-erektile-dysfunktion_id_1822238.html, zuletzt geprüft am 26.04.2018.

 

Sommer, F. (2014): Was gegen Erektions- Störungen wirklich hilft. Online verfügbar unter:

https://www.focus.de/gesundheit/experten/sommer/potenzprobleme-richtig-behandeln-was-gegen-erektionsstoerungen-hilft_id_3554485.html, zuletzt geprüft am 26.04.2018.

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